Andere Apps sagen dir, wo die Sonne steht.
Diese sagt dir, ob du sie sehen wirst.
Du legst einen Dreh an — Ort, Datum, Zeitfenster. Die App rechnet den Sonnenstand exakt für dieses Datum und holt Bewölkung, Regen und Wind so belastbar, wie sie heute bekannt sind. Heraus kommt ein Satz:
„Golden Hour 19:03–20:11. Voraussichtlich wechselndes Licht (Bewölkung 54 %). Die Bewölkung schwankt im Fenster stark. Elbphilharmonie, Donnerstag 18:33: trocken."
Je näher der Drehtag rückt, desto schärfer wird die Aussage — erst Modellvorhersage in Stunden, in den letzten zwei Stunden Radar in Minuten.
Weil die Antwort erst entsteht, wenn man beides zusammenrechnet. Die verbreiteten Sonnenstands-Apps können kein Wetter und verweisen dafür auf einen Wetterdienst — den Rest machst du im Kopf, am Vorabend, mit zwei Bildschirmen.
| Sonnenstand | AR am Himmel | Wetter im selben Satz | |
|---|---|---|---|
| Verbreitete Planungs-Apps | ja | ja | nein |
| Will there be light? | ja | ja | ja |
Wo kein Radar ist, sagt die App „kein Radar" — nicht „trocken". Liegen nur Stundenwerte vor, gibt es keine Minutenangabe.
Ab etwa drei Tagen sagt sie dazu, dass die Bewölkung nur eine Tendenz ist.
DWD-Radar, KNMI, MeteoSwiss, Open-Meteo weltweit. Sonne und Mond rechnet das Gerät selbst.
Kein Konto, kein Tracking, keine Werbung. Nur die Koordinaten des Drehorts gehen an den Wetterdienst — technisch nötig, sonst nichts.
Ein Drehtag als eine saubere PDF-Seite: Karte mit Sonnenrichtungen, Sonnen- und Mondzeiten, Licht-, Regen- und Windleiste, deine gemerkten Shots mit Referenzfoto, Platz für Notizen. Zum Weitergeben an alle, die die App nicht haben.
bunt.schoen.laut Filmproduktion in Hamburg — eine Dokumentarfilm-Produktion, die ihre Werkzeuge selbst baut, weil sie sie selbst braucht. Diese App entstand aus der immer gleichen Rechnerei am Vorabend eines Drehtags.